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Kleinkind-Pädagogik aktuell:

„Miteinander vertraut werden“
Achtsam mit mir und meinem Baby und Kleinkind leben

Lucie S. Gräbe
19. – 20. Januar 2007

Workshop für Eltern, Erziehende von Kindern, sowie alle Interessierte

Emmi Pikler erkannte die besondere Rolle der alltäglichen Pflegesituationen für eine tragfähige und liebevolle Beziehung zu unserem Baby, sowie die große Bedeutung des freien Spiels und der selbständigen Bewegungsentwicklung. Folgen wir dem inneren Plan unseres eigenen Kindes, schaffen wir die Grundlage für seine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und für ein respektvolles Miteinander.
Doch steht diese Achtsamkeit gegenüber unserem Kind nicht in Widerspruch zum achtsamen Umgang mit uns selbst und unseren Bedürfnissen, sondern sie bietet eine wunderbare Chance, mit unserem Kind zu wachsen und uns selbst weiterzuentwickeln.
„Der Säugling lernt im Lauf seiner Bewegungsentwicklung nicht nur sich auf dem Bauch zu drehen, nicht nur das Rollen, Kriechen, Sitzen, Stehen oder Gehen, sondern er lernt auch das Lernen. Er lernt, sich selbständig mit etwas zu beschäftigen, an etwas Interesse zu finden, zu probieren, zu experimentieren. Er lernt Schwierigkeiten zu überwinden. Er lernt die Freude und die Zufriedenheit kennen, die der Erfolg – das Resultat seiner geduldigen, selbständigen Ausdauer- für ihn bedeutet.“
E.Pikler in: Friedliche Babys – zufriedene Mütter
Folgende Schwerpunkte werden im Workshop gesetzt:
1.„Die Entwicklung von Eigeninitiative, Umsicht, Selbstvertrauen und Ausdauer bei Kindern“
Welche Bedeutung hat die freie Bewegungs- und Spielentwicklung und eine beziehungsvolle Pflege des Säuglings und Kleinkindes für seine gesunde Persönlichkeitsentwicklung? Wie können wir Erwachsene diesen Prozess durch unsere Haltung und geeignete Spiel- und Bewegungsmaterialien unterstützen?
2.„Von den Anfängen des freien Spiels“
Wie können wir Säuglinge und Kleinkinder in ihren Spielaktivitäten so begleiten, dass sie ihre Eigeninitiative bewahren können? Was gelingt ihm heute, wozu es gestern noch nicht fähig war? Was sind geeignete Spielmaterialien und unterstützende Rahmenbedingungen?
3.„Von der Bedeutung der Pflege für ein beziehungsvolles Miteinander“
Welchen Rahmen braucht es für alle Beteiligten, um die Pflege als freudvoll zu erleben? Was bedeutet es, das Kind sanft zu berühren und es mit Worten auf die angestrebte Handlung vorzubereiten? Was heißt es, bei der Pflege miteinander zu kooperieren?

Zeit:
Freitag: 19. Januar 2007, 14 – 17 Uhr
Samstag: 20. Januar 2007, 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr

Ort:
Aktive Montessorischule im Liebeswerk (2. Stock),
Meran – Goethestr. 15

Kosten:
120,00 €
100,00 € für Vereinsmitglieder

Referentin:
Lucie S. Gräbe ist anerkannte Spiel- und Theaterpädagogin und Mitglied der Pikler-Hengstenberg-Gesellschaft in Wien. Nachdem sie drei Jahre lang im österreichischen Alternativschulbereich Erfahrungen mit der Umsetzung des nichtdirektiven, aktiven Ansatzes von R. und M. Wild gemacht hat, vertiefte sie ihre Beschäftigung mit der Kleinkindpädagogik Emmi Piklers, und leitet seit 2000 den „Pikler-SpielRaum“ für Bewegung und selbständige Entdeckungen. Für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern wird dabei der Ansatz des Pikler-Instituts in Budapest erfahrbar. Für diese Arbeit ist sie von Anna Tardos, der Direktorin des Instituts, autorisiert.
Lebenslauf und mehr siehe unter: www.pikler-hengstenberg.at


Organisatorisches
Bitte überweisen Sie den gesamten Seminarbeitrag gleichzeitig mit dem Absenden der Anmeldung auf das folgende Konto:
Verein „Die Pfütze Meran“, Südtiroler Sparkasse Filiale Dorf Tirol
Konto-Nr. 63200 ; ABI 6045 ; CAB 59000 ; BIC/Swift: CRBZIT2B034 ;
IBAN: IT98 U060 4559 0000 0000 0063 200
Name und Seminarbezeichnung nicht vergessen!
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl; die Reihung der Anmeldung erfolgt nach Eingang der Kursgebühr.
Diese Seminare sind als Fortbildung für Erwachsene gedacht. Eine Kinderbetreuung ist leider nicht möglich.
Anmeldung und Fragen, die dieses Faltblatt nicht beantwortet, bitte an:
Claudia Zwischenbrugger
I-39012 Meran, 30.Aprilstr.6
Tel. 3337495778 Fax: 0473206835
Email: zwicla@dnet.it

 

Kleinkind-Pädagogik aktuell:

„Konfliktbegleitung im Kleinkindalter“

Die Pädagogik Emmi Piklers als Beitrag
zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander

Vortrag mit Lucie S. Gräbe
Die Erkenntnisse des Pikler-Instituts in Budapest und ihre Umsetzung im familiären Umfeld zeigen auf, wie es möglich ist, schon im Säuglings- und Kleinkindalter ein beziehungsvolles friedliches Miteinander zu genießen. Wenn Kinder von Anfang an die Situationen der Pflege an sich selbst respektvoll erleben und andererseits für ihre Spiel- und Bewegungserfahrungen eine geeignete vorbereitete Umgebung vorfinden, in der sie selbstinitiativ neue Entdeckungen machen können, dann ist schon ein guter Meilenstein für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit gelegt, die als solche fähig ist, mit einem immer komplexer werdenden sozialen Umfeld selbstbewusst in Beziehung zu treten.
Eine Bewusstwerdung über diese Themen kann die Beziehungen in den Familien und Krippen oder Kindergärten positiv verändern. Dies führt für große und kleine Menschen zu einem besseren Gleichgewicht von freudvoller Gemeinsamkeit und Kooperation und selbstbestimmter Eigenständigkeit in einer geeigneten Umgebung. Daraus ergibt sich mehr Lebensqualität für alle.
Wie kann dieser Prozess durch unsere Haltung, geeignete Bewegungsmaterialien und Spiele unterstützt werden?
Wie entwickeln Kinder Eigeninitiative, Umsicht und Selbstvertrauen?
Welche Bedeutung hat die Pikler-Pädagogik auch noch im Kindergarten und darüber hinaus?
Zielgruppe: Eltern, KindergärtnerInnen, BetreuerInnen von Kindern und alle Interessierte
Referentin: Lucie S. Gräbe
Spiel- und Theaterpädagogin, Pikler-SpielRaum-Leiterin, Mitglied der Pikler-Hengstenberg-Gesellschaft Österreich.
Lebenslauf und mehr siehe unter: www.pikler-hengstenberg.at
Ort: Schloss Pienzenau, Pienzenauweg 6, Meran
Zeit: Freitag, den 19. Januar 2007, 20.00 Uhr
Eintritt: 8 €
6 € für Vereinsmitglieder


Diese Veranstaltungen sind Aktivitäten des Vereins
Pfütze Meran

Mit freundlicher Unterstützung der
Kulturabteilung der Südtiroler Landesregierung