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Uma Duma

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aktuelles, Veranstaltungen:

Rebeca und Mauricio Wild

Programm Sommer 2003

Rebeca und Mauricio Wild sind auch heuer wieder in Telfs. Sie halten einen Vortrag und zwei Seminare ab.Rebeca und Mauricio Wild wurden aus der Not, ihren zweiten Sohn vor der Schule zu „schützen“, selbst aktiv und gründeten ein Kindergarten- und Schulprojekt in Ecuador („Pesta“), das nun seit 26 Jahren Bestand hat. Sie kommen seit vielen Jahren nach Europa und stellen hier ihren Weg im Umgang mit Kindern vor.
In ihren Büchern beschreibt Rebeca Wild anschaulich und bewegend diese Initiative und ihre Geschichte.Diavortrag
„Sucht-Prävention durch einen anderen Umgang mit Jugendlichen“
Abhängigkeiten und Süchte haben sich zu einem weitverbreiteten Phänomen entwickelt, das jeden, gleich ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, betreffen kann. Die Bedeutung der Sucht-Prävention wird daher immer wichtiger. Wir Eltern können durch unser Verhalten und die Erziehung die Anfälligkeit unserer Kinder zu Suchtverhalten verhindern.
Rebeca und Mauricio Wild werden an diesem Abend ihre Erfahrungen zur Sucht-Prävention aus der Sicht ihrer langjährigen Praxis im „Pesta“ näher vorstellen.
Wenn unsere Jugendlichen uns Sorgen bereiten, ist es sicher nicht zu spät, jetzt noch neue Wege mit ihnen einzuschlagen — besser heute als nie !
Diavortrag
„Sucht-Prävention durch einen anderen Umgang mit Jugendlichen“

Freitag, 29. August 2003, 20.00 Uhr
Musikschule Telfs
Eintritt: EUR 7,-- / 6,-- ermäßigt
(SchülerInnen, StudentInnen, Mitglieder)Einführungsseminar
„Erziehung zum Sein“
Samstag - Sonntag, 30./31. August 2003

Sa 15.00 - 18.00 Uhr
So 09.00 - 12.00 und 15.00 - 18.00 Uhr
EUR 120,--
Kursort: Heinrich Jacoby-Schule
Bahnhofstr. 9a
A-6410 TelfsIntensivseminar
Teilnahme auch ohne Besuch des Einführungs-seminares möglich
„Aufwachsen ohne Fremdbestimmung und in Eigenverantwortung“
Montag – Donnerstag, 1. – 4. Sept. 2003

jeweils von 09.00 - 12.00 Uhr
und 15.00 - 18.00 Uhr
EUR 320,--
Kursort: Heinrich Jacoby-Schule
Bahnhofstr. 9a
A-6410 Telfs

Seminare

Die Seminare verstehen sich als ein Erfahrungsaustausch unter Erwachsenen, seien sie nun Eltern, KindergärtnerInnen oder LehrerInnen, die sich für eine respektvolle Beziehungsqualität zwischen Kindern und Erwachsenen interessieren.
Dabei geht es nicht nur darum, wie wir die Entwicklungsbedürfnisse von Kindern erkennen können, um dafür jeweils eine geeignete Umgebung zu schaffen, sondern auch darum, welche Prozesse wir Erwachsene erleben, wenn wir uns auf diese „andere Art des Umganges mit Kindern einlassen“.
Rebeca und Mauricio Wild werden ausführlich auf Fragen der TeilnehmerInnen eingehen.


Einführungsseminar
Das Einführungsseminar beinhaltet das Kennenlernen des nicht-direktiven Ansatzes des Ehepaares Wild.


Intensivseminar
Das Intensivseminar dient der Vertiefung und näheren Beschäftigung mit der Arbeit von Rebeca und Mauricio Wild. Ein wichtiger Teil wird dabei das eigene Ausprobieren der vielen - zum Teil von ihnen entwickelten - didaktischen Materialien sein.
Organisatorisches
Bitte überweisen Sie den gesamten Seminarbeitrag gleichzeitig mit dem Absenden der Anmeldung auf das folgende Konto:
Kinderwerkstatt Schpumpernudl
Tiroler Sparkasse Telfs
Konto – Nr.: 690 100 86 38
BLZ: 20503
Name und Seminarbezeichnung nicht vergessen!
Die Reihung der Anmeldungen erfolgt nach Eingang der Seminargebühr.
Wir bitten Sie um Anmeldung bis spätestens Ende Juni 2003.
Bei Rücktritt bis vier Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie die Seminargebühr, abzüglich EUR 40,-- Bearbeitungsgebühr, zurück. Bei Rücktritt innerhalb vier Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie den Betrag abzüglich EUR 40,-- nur dann, wenn eine andere Person Ihren Platz einnimmt.
In den Seminargebühren sind weder Unterbringung noch Verpflegung enthalten. Bei Bedarf können wir für Sie eine Unterkunft vermitteln und reservieren. Bitte geben Sie dazu Ihre Wünsche bei der Seminaranmeldung bekannt.
Diese Seminare sind als Fortbildung für Erwachsene gedacht. Eine Kinderbetreuung ist leider nicht möglich.
Bei Fragen, die mit diesem Folder nicht
beantwortet werden, wenden Sie sich bitte an:
Gabriela Gentile-Gritsch
(09.00-12.00 Uhr und ab 20.00 Uhr)
Tel: +43 (0)5262/ 61501
e-mail: gabriela.coral@utanet.at

 

Diese Veranstaltungen sind Aktivitäten des
s c h p u m p e r n u d l
Zentrum für selbstbestimmtes Spielen und Lernen
6 4 1 0 T e l f s - Birkenberg 2

 


 

Kurzbericht:

Was in Südtirol alles zum Stichwort angewandte Montessori-Pädagogik läuft, war kürzlich Thema eines Diaabends in der Albert-Schweitzer Mittelschule in Bozen. Veranstalter war der neugegründetete Dachverband "die Pfütze Südtirol". Verschiedenste Projekte sowohl der öffentlichen Schule als auch privater Initiativen und Vereinen stellten sich dem zahlreich erschienenen Publikum vor: die Montessori-Mittelpunktschulen von Brixen, Meran und Bozen ebenso wie beispielsweise die Spiel-und Lernwerkstatt in Terlan. Zur Sprache kamen Besonderheiten und Schwerpunkte der jeweiligen Kindergärten und Schulen, aber auch unterschiedliche Standpunkte. Gemeinsam ist allen großes Engagement und das Anliegen, mit einer angemessenen Haltung Kinder auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten.

Montessori-Pädagogik und nicht-direktive Begleitung von Kindern in öffentlichen und privaten Schulen und Kindergärten in Südtirol

Kurzvorstellungen mit Dias
organisiert vom Dachverband "Die Pfütze Südtirol- La pozzanghera Sudtirolo"


Der Abend stand unter dem Motto: “Neue Wege gehen auf verschiedenen Pfaden in dieselbe Richtung - wir lernen voneinander und achten einander, die Existenz verschiedener Projekt bereichert uns.”
Regel des Abends: Jedes Projekt erzählt von sich, es wird nicht verglichen, den Vergleich macht sich jeder Zuhörer in sich.
Die ReferentInnen kommen aus verschiedensten Projekten in ganz Südtirol, privaten und öffentlichen Projekten im Kindergarten und der Grundschule.
Anschließend konnten die Zuhörer ihre Fragen stellen.


Saal: Aula Magna Mittelschule Albert Schweitzer, Bozen, Europaallee 15
Termin: Dienstag, 27.Mai 2003, 20 Uhr

Dachverband Die Pfütze Südtirol- La pozzanghera Sudtirolo
Mit Kindern neue Wege gehen - Percorrere nuove vie con i bambini
pfuetze@ines.org http://www.pfuetze.ines.org

 

 


Fröhlichkeit
beim Spielen
drinnen und draußen
Schaukeln, Graben, Bauen, Plantschen
Willkommen


1. Spiel(t)räume drinnen und draußen

Auszeichnung für kinderfreundliches Ambiente rund um Wohnhäuser in Bozen
Eine Aktion von VKE- Verein für Kinderspielplätze und Erholung, ELKI- Eltern-Kind-Zentrum, Die Pfütze- Mit Kindern Neue Wege gehen, Tagesmütterverein, kath. Jungschar Gries, Katholischer Familienverband

Auszeichnung für kinderfreundliches Ambiente rund um Wohnhäuser in Bozen
Spielen ist die Arbeit des Kindes, es ist die Grundlage für jegliches Lernen. Aber wo spielen unsere Kinder? Spielplätze und Bewegungsräume sind nicht immer gefahrenlos für Kinder erreichbar. Kinder sind auf die Begleitung Erwachsener angewiesen. Dabei ist gerade das spontane Spiel besonders wichtig für ihre gesunde Entwicklung. Der hauseigene Hof oder Garten wäre der geeignete Platz, aber Verbotsschilder und lärmempfindliche Nachbarn schrecken die kleinen Mitglieder unserer Gesellschaft oft ab. Dabei geht es oft nur darum, klare Abmachungen zu treffen und Regeln einzuhalten. Der VKE hat in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen ein Konzept zur kinderfreundlichen Gestaltung von Haus, Hof und Garten ausgearbeitet und einen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem jedes Haus in Bozen teilnehmen kann. Im April dieses Jahres startet das Projekt und wird sich über ein Jahr ausdehnen. Im folgenden Jahr wird eine Jury die Kinderfreundlichkeit rund um Wohnhäuser bewerten und auszeichnen. Monatlich stehen in den einzelnen Bürgerzentren Experten zur Verfügung, die Interessierte gerne bei der Gestaltung im und rund ums Haus beraten. Der Spielraum für die Kinder sollte so eingerichtet sein, dass er zum Spielen anregt, zugleich aber einen Treffpunkt für Groß und Klein darstellt. Bevorzugt verwendet werden sollten Naturmaterialien und Spielgeräte, die nicht unbedingt altersgebunden sind. Den kinderfreundlichsten Häusern winken interessante Preise, und allen Bewerbern eine kleine Überraschung.
Foto der 1.Seite aus: Rebeca Wild, Erziehung zum Sein, Arbor-Verlag


Kriterien für ein kinderfreundliches Ambiente rund ums Haus
Für die Gestaltung eine kinderfreundlichen Umgebung ist oft nicht viel Aufwand erforderlich hier einige Anregungen und Vorschläge, wobei der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind:
Gestaltung der Freiräume:
Sandkiste
Große Erdhügel
Fläche, wo die Kinder graben und speckern dürfen
Wasser (Brunnen,...)
Kletterbaum oder Gerüst
Die Spielfläche soll in einem angemessenen Verhältnis zur Größe des Hauses, des Grundstücks und der Parkfläche stehen
Möglichkeiten zum Schaukeln (hängematten, Schaukeln,...)
Möglichkeit zum Bauen, Basteln
Platz für Baumaterialien (Kisten für Holz, Spielsachen,...)
Definierte Fläche zum Gärtchen machen
Sitzgelegenheit und Tisch mit Laube oder Laubbaum
Platz zum Radfahren für kleine Kinder
Radstellplätze
Kleiner Platz für Ballspiele (eingezäunt)
Wand mit einem Basket-Korb
Tischtennistisch
Im Haus
Werk- und Bewegungsraum, wo sich Kinder und Erwachsene bei schlechtem Wetter aufhalten können.
Hausordnung
Die Hausordnung stellt oft ein großes Problem dar. Wir gehen davon aus, dass jedes Kind und jeder Erwachsene grundsätzlich kooperativ ist. So ist es möglich, dass auch Kinder Verantwortung übernehmen können und Regeln mit Erwachsenen definieren können.
Die Mittagspause sollte möglichst kurz sein (besonders in der kalten Jahreszeit)
Lärm (schreien, rufen, hämmern, musizieren,...) außerhalb der Ruhezeiten wird toleriert
Das Mitbringen von Freunden ist erlaubt.
Ziel ist ein gutes Miteinander zwischen Kindern und Erwachsenen zu schaffen, sich gegenseitig zuzulassen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

 

Wer kann sich bewerben?
Alle Hausbesitzerinnen, Haus und KonduminiumsverwalterInen der Stadt Bozen
Die Bewerbung soll innerhalb April 2003 eingereicht werden. In dieser Zeit ist die Möglichkeit gegeben, bestehende Spielräume zu pflegen und Neues umzusetzen. Jedoch können auch Preise ohne Bewerbung vergeben werden.
Jury
Ein aus Fachleuten bestehendes Team ermittelt die Preisträger. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Auszeichnung
folgende Preise wurden gestiftet:
-eine Gartenbank von ....
- ein Strauchhaus von ...
- ein zusammenklappbarer Tischtennistisch von ...
- ....................................
Alle Bewerber werden mit einer kleinen Überraschung belohnt.


Beratung
Falls Sie noch einige Ihrer Spielträume verwirklichen möchten und dafür Beratung suchen oder Informationen benötigen, wendenSie sich an den VKE Tel. 0471 977413, von 9-11 Uhr. Fachleute werden Ihnen vermittelt.
Spiel(t)räume drinnen und draußen

 

2. Kinderfest des VKE
am Sonntag, 4.Mai 2003 im Herzogspark in Bozen
Mithelfende Erwachene werden noch gesucht und können sich beim VKE (Tel. 0471 977413, von 9-11 Uhr) melden.


3. Märchen- und Sagenwanderung

in Seis am Sonntag, 21.September 2003, organisiert von der Pfütze Schlern. Anmeldung rechtzeitig an Pfütze Schlern.
An den einzelnen Stationen gib es Märchen und Sagen und Lieder von der Umgebung.




 


vergangene Veranstaltungen siehe Archiv